Gut Einfahrt

 

Gut Basthorst heute

Lageplan Skizze
Auf Gut Basthorst bestehen traditionelle Landwirtschaft und Familienleben nebenher mit modern genutzten Räumlichkeiten und Veranstaltungen. Der besondere Charme des Guts ist die Fähigkeit, nicht nur junge und alte Generationen zu verbinden, sondern auch die alten Wurzeln in die Gegenwart übertragen zu haben.

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft geht auch an den großen Gütern nicht vorbei. Um die riesigen Gutsanlagen zu unterhalten, müssen sich die Eigentümer dem Zeitgeist anpassen. Das gilt auch für das Gut Basthorst. Vorausschauend entwickelte Enno Freiherr von Ruffin bereits vor zwei Jahrzehnten ein multifunktionales Nutzungskonzept für die nicht mehr landwirtschaftlich benötigten Gebäude, die nach sachgerechtem Umbau von herausragenden Kunsthandwerkern als Werk- und Wohnstatt angemietet worden sind und verwandelte schließlich die im Zentrum des Hofkomplexes gelegenen Wirtschaftsgebäude in begehrte Räumlichkeiten für kulturelle und gesellschaftliche Festlichkeiten aller Art. Darüber hinaus gründete er einen heute florierenden Garten- und Landschaftsbaubetrieb und ermöglichte dadurch den vielen freigesetzten Arbeitskräften aus der Landwirtschaft eine neue Aufgabe und Lebensunterhalt, so dass viele der Mitarbeiter seit Jahrzehnten in treuen Diensten des Gutsbetriebs stehen. Schulabsolventen werden auf Gut Basthorst nicht nur in der Land-und Forstwirtschaft ausgebildet, sondern auch als Büro- und Veranstaltungskauffrau/-mann.

Für Hausherr Enno von Ruffin ist gerade die Kutscherremise ein typisches Beispiel für immer neue Veränderungen. Ursprünglich als Unterstand für die Kutschen des Gutes gebaut, beherbergte das fast 300 Jahre alte Backsteinhaus nach dem Krieg zunächst Flüchtlinge, diente später als Kühlhaus für Gemüse der Gutsgärtnerei und Garage. Enno von Ruffin gründete dann dort das erste Unternehmen abseits der Landwirtschaft auf dem Gut: Den Garten- und Landschaftsbaubetrieb Gut Basthorst. Vor allem Kunden aus Hamburg Blankenese, Aumühle und Alstergebieten schätzen die Arbeit des Gutsbetriebs.
Das Gut mit seinen 30 Gebäuden und 600 Hektar vorwiegend Ackerland ist dabei nicht nur Austragungsort von Konzerten und zahlreichen Märkten, sondern inzwischen auch Heimat für 15 Firmen mit einem teilweise exklusiven Warenangebot geworden. Der Gutsbetrieb bietet das Ambiente und gastronomische Infrastruktur für Festlichkeiten jeglichen Anspruchs und ist somit gerüstet für die nächsten Generationen.
Gut Basthorst heute